Bericht über das Großfeuer im Heinemannhaus und die daraus resultierenden Veränderungen in der Feuerwehr Rendsburg
Am 21.Juni 2002 kam es im Heinemannhaus in Rendsburg zu einem Großfeuer, das sich zu einem der bedeutendsten Einsätze der letzten Jahre entwickelte und weitreichende Veränderungen innerhalb der Feuerwehr Rendsburg nach sich zog.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich nahezu alle Führungskräfte der Feuerwehr Rendsburg auf Einladung der Stadt Nortorf zu einem Städtetreffen. Als die ersten Meldungen über das Feuer eingingen, wurde schnell deutlich, dass für die Koordination des Einsatzes dringend Führungspersonal benötigt wurde, insbesondere zur Abstimmung wichtiger Entscheidungen mit der Stadtverwaltung und dem Kreis.
Daraufhin kehrten mehrere Mitglieder des Feuerwehrvorstands, darunter stellvertretende Wehrführer und Gruppenführer, umgehend nach Rendsburg zurück, um den Einsatz zu leiten und zu unterstützen. Da sich das Feuer weiter ausbreitete und zunehmend mehr Einsatzkräfte erforderlich wurden, machten sich schließlich auch die verbliebenen Vorstandsmitglieder – einschließlich des Wehrführers – auf den Rückweg zum Einsatzort.
Während der Einsatz erfolgreich verlief und zu keiner Zeit gefährdet war, kam es im Verlauf des Ereignisses zu internen Unstimmigkeiten innerhalb der Führungsebene. Diese Differenzen führten in der Folgezeit zum Rücktritt des damaligen Wehrführers.
Es ist ausdrücklich festzuhalten, dass der Einsatz selbst jederzeit geordnet ablief und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort reibungslos funktionierte. Weder die Sicherheit der Einsatzkräfte noch die Effektivität der Brandbekämpfung waren durch die internen Vorgänge beeinträchtigt.