Manche Einsätze bleiben einem einfach im Gedächtnis – dieser hier brennt sich förmlich ein. 🔥❄️ Ein Großbrand auf einem Ponyhof, 8 Stunden und 37 Minuten lang pure Action. Über 2.500 brennende Heuballen mussten auseinandergezogen, gelöscht, geschaufelt und geschleppt werden – und das nicht etwa mit moderner Hightech, sondern größtenteils per Handarbeit (Fitnessstudio war an dem Tag überflüssig).
Ich selbst durfte unter Atemschutz etwa 100 brennende Heuballen aus der Scheune werfen – jedes Mal ein kleiner Kampf zwischen „Glühen wie ein Grillhähnchen“ und „Ich seh’ nix mehr durch den Rauch“. Kurz darauf ging’s dann weiter auf die Koppel, wo die glimmenden Reste noch einmal gelöscht werden mussten. Klingt harmlos? Nicht, wenn es wie verrückt schneit und man plötzlich das Gefühl hat, man löscht Glutnester in der Antarktis.
So wurde dieser Einsatz für mich zur perfekten Kombination aus Sauna und Schneesturm, Feuer und Eis, oder wie ich es nenne: 👉 „Heiß und kalt in einem Einsatz“
Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst – und das uns mal wieder gezeigt hat: Feuerwehr ist nichts für Warmduscher (aber Duschen danach ist Pflicht 😉).