Wieder fand das legendäre Zugfest des 2. Zuges statt – und wie es sich gehört, wurde der Weg zum Veranstaltungsort natürlich nicht einfach mit dem Auto, sondern standesgemäß per Fußgängerrallye zurückgelegt. Schließlich muss man sich das erste Getränk ja auch verdienen! Auf dem Weg warteten allerlei knifflige Aufgaben, kleine Spielchen und große Lachanfälle – die beste Aufwärmphase, die man sich für den weiteren Verlauf des Abends wünschen konnte.
Am Ziel angekommen, erwartete die Teilnehmer die Ostfriesische Olympiade, bei der sich zeigte, dass sportlicher Ehrgeiz und norddeutscher Humor eine unschlagbare Kombination sind. Disziplinen wie Teebeutelweitwurf und Gummistiefelweitwurf sorgten für ordentlich Stimmung – und für einige unvorhergesehene Flugobjekte.
Ein besonderes Highlight (und gleichzeitig eine kleine Sicherheitsübung) war der Versuch von Kamerad Thorsten Gollan, dem Gummistiefel die Gesetze der Schwerkraft abzugewöhnen. Mit einer Wurfkraft, die jeden Diskuswerfer blass werden lässt, katapultierte er den Stiefel über die 100-Meter-Marke – und über die Schulmauer hinweg. Der Stiefel landete wohlbehalten jenseits des Zauns, und das Beste: Es wurde niemand verletzt! Nur der Schiedsrichter musste sich kurz sammeln, um sicherzugehen, dass er nicht träumt.
Trotz dieser olympiareifen Leistung reichte es für Thorsten leider nicht ganz zum ersten Platz – aber zumindest zum Titel „Weitwurf-Weltwunder des 2. Zuges“, was ja eigentlich viel besser klingt.
Nach so viel sportlicher Betätigung wurde natürlich standesgemäß gefeiert: Musik, gute Laune und Tanz bis in den frühen Morgen. Der Stiefel wurde übrigens später wiedergefunden – leicht verbeult, aber mit stolzer Geschichte im Profil.
Fazit: Ein rundum gelungenes Fest, bei dem nicht nur Teebeutel und Gummistiefel flogen, sondern auch die Lachmuskeln ordentlich trainiert wurden. Der 2. Zug weiß einfach, wie man feiert!